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Montag, 16. März 2026

Geschichte erleben: Kursfahrt nach Leipzig mit Stasi-Museum und Theaterbesuch

Am Donnerstag, den 05. März 2026, unternahm unser Jahrgang eine Exkursion nach Leipzig mit Frau Pluquette, Frau Stawski und Frau Böttcher. Ziel des Ausflugs war es, historische Ereignisse der deutschen Geschichte sowie wichtige gesellschaftliche Entwicklungen besser zu verstehen, gleichzeitig diente der Tag auch der Vorbereitung auf das bevorstehende Englisch- und Geschichtsabitur.

Einblick in die Geschichte der DDR
Der erste Programmpunkt führte uns in das Stasi-Museum Leipzig in der „Runden Ecke“, der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit. Heute erinnert das Museum an die Geschichte der DDR und die Arbeit der Stasi.

Während der Führung erhielten wir spannende Einblicke in die Arbeitsweise der Staatssicherheit und die Methoden der Überwachung, die damals eingesetzt wurden. Besonders eindrucksvoll waren die original erhaltenen Räume sowie zahlreiche Ausstellungsstücke, die deutlich machten, wie stark das Leben vieler Menschen kontrolliert wurde.

Auch die friedliche Revolution von 1989 und die Rolle der Leipziger Montagsdemonstrationen wurden in der Ausstellung thematisiert. Viele Schülerinnen und Schüler fanden diesen Teil besonders bewegend.
„Es war irgendwie unheimlich zu sehen, wie stark Menschen damals überwacht wurden“, sagte eine Schülerin aus dem Kurs. „Man kennt das aus dem Unterricht, aber wenn man die Räume wirklich sieht, wirkt es viel realer.“
Ein anderer Schüler meinte: „Ich fand besonders spannend, wie mutig die Menschen bei den Demonstrationen waren. Das zeigt, dass Veränderungen möglich sind, wenn viele zusammenhalten.“


Kreatives Schülerprojekt im Museum
Ein kleiner Teil unseres Kurses hatte zusätzlich die Aufgabe, einen kurzen Film im Museum zu drehen. Dieser Film wird später intern für Schülerinnen und Schüler unserer Schule zugänglich gemacht.
Dabei wurden historische Situationen aus der DDR-Zeit kreativ neu interpretiert. Ziel war es, jungen Menschen anschaulich zu zeigen, wie sich Überwachung oder eingeschränkte Meinungsfreiheit im Alltag anfühlen konnten.

„Durch das Nachspielen der Situationen konnte man sich besser vorstellen, wie das Leben damals gewesen sein muss“, erklärte eine Schülerin aus dem Filmteam. Das Projekt kam bei allen Beteiligten sehr gut an und half dabei, die historischen Inhalte noch greifbarer zu machen.

„The Life and Death of Martin Luther King“

Nach dem Museumsbesuch ging es weiter zu einem englischsprachigen Theaterstück mit dem Titel „The Life and Death of Martin Luther King“.
Das Stück erzählte die Lebensgeschichte des amerikanischen Bürgerrechtlers Martin Luther King und zeigte seinen Einsatz für Gleichberechtigung und Bürgerrechte in den USA.
Da das Theaterstück vollständig auf Englisch aufgeführt wurde, stellte es eine besondere Herausforderung dar, gleichzeitig aber auch eine gute Vorbereitung auf das kommende Englischabitur.
„Am Anfang musste man sich erst an das Englisch gewöhnen“, meinte ein Schüler, „aber nach kurzer Zeit konnte man der Handlung gut folgen.“
Eine andere Schülerin ergänzte: „Ich fand es beeindruckend, wie stark Martin Luther King für seine Überzeugungen eingestanden ist.“


Ein Tag voller Eindrücke
Die Exkursion nach Leipzig bot eine gelungene Mischung aus Geschichte, Kultur und praktischer Vorbereitung auf die Abiturprüfungen.
Der Museumsbesuch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Freiheit und Demokratie sind, während das Theaterstück deutlich machte, wie Einzelpersonen gesellschaftliche Veränderungen anstoßen können.
Viele Schülerinnen und Schüler waren sich am Ende des Tages einig:
„Solche Ausflüge sind viel interessanter als normaler Unterricht, weil man Geschichte wirklich erlebt.“

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