Am 06.03.2026 haben wir als Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen einen Projekttag für den gesamten 9. Jahrgang unserer Schule organisiert und durchgeführt. Unser Ziel war es, wichtige Themen rund um Sicherheit, Gesundheit und verantwortungsbewusstes Handeln auf eine praktische und verständliche Weise zu vermitteln. Dafür haben wir verschiedene Stationen vorbereitet, an denen die Neuntklässler aktiv teilnehmen und selbst Erfahrungen sammeln konnten.

Der Projekttag lief unter dem Thema ,,Stark im Leben- Verantwortung übernehmen, Grenzen setzen, sicher Handeln“. Gegliedert war der Tag in drei Themenbereiche: Suchtprävention, Kriminalität und Selbstverteidigung. Jede Station dauerte jeweils zwei Stunden. Die drei 9. Klassen durchliefen die Stationen nacheinander, sodass jede Klasse im Laufe des Tages alle Themen bearbeiten konnte.

In der Station Suchtprävention beschäftigten wir uns mit dem Thema Cannabis. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern klärten wir zunächst die grundlegende Frage, was Sucht überhaupt bedeutet und wie sie entstehen kann. Anschließend führten wir offene Diskussionen über mögliche Folgen und Nebenwirkungen von Cannabiskonsum für Gesundheit, Schule und Alltag. Dabei war es uns wichtig, die Schülerinnen und Schüler umfassend über mögliche Risiken und Auswirkungen aufzuklären. Gleichzeitig sollten sie die Möglichkeit bekommen, sich eine eigene, informierte Meinung zu diesem Thema zu bilden. Durch Gespräche und den Austausch verschiedener Perspektiven entstand eine offene Atmosphäre, in der auch eigene Erfahrungen und Gedanken angesprochen werden konnten.
Bei der Station Kriminalität konnten die Neuntklässler einen Einblick in die kriminalistische Arbeit bekommen. Das Besondere hierbei war, dass die Schülerinnen und Schüler selbständig einen Fall lösen mussten. Wir haben verschiedene Methoden der Spurensicherung vorgestellt und die Schülerinnen und Schüler konnten selbst ausprobieren, wie Fingerabdrücke sichtbar gemacht und Spuren untersucht werden. Dabei ging es nicht nur um den Spaß an der Arbeit wie bei echten Ermittlern, sondern auch um genaues Beobachten, Teamarbeit und logisches Denken.

In der Station Selbstverteidigung ging es darum, sich in möglichen Gefahrensituationen sicher und selbstbewusst zu verhalten. Die Schülerinnen und Schüler lernten grundlegende Techniken, um sich im Notfall auch körperlich verteidigen zu können. Gleichzeitig haben wir großen Wert darauf gelegt zu zeigen, dass Selbstverteidigung nicht nur körperlich stattfindet. Auch verbale Selbstverteidigung, also klares und selbstbewusstes Auftreten, das Setzen von Grenzen und das richtige Reagieren in Konfliktsituationen, spielte eine wichtige Rolle. Ziel war es, in den Schülerinnen und Schülern Strategien mitzugeben, um Gefahrensituationen möglichst früh zu erkennen, zu vermeiden oder angemessen darauf zu reagieren.
Für uns als 12. Klassen war dieser Projekttag eine besondere Erfahrung, da wir selbst Verantwortung für die Planung und Durchführung übernehmen konnten. Gleichzeitig hat es uns gefreut, unser Wissen weiterzugeben und mit den Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs gemeinsam zu arbeiten.
Wir hoffen, dass die Neuntklässler an diesem Tag nicht nur interessante Einblicke gewinnen konnten, sondern auch etwas gelernt haben, das ihnen im Alltag helfen kann.
Maria K., Benjamin S., Sydney G., Svetlana R., Johannes T. und Luise G.
